Mascha war ein wunderbarer Familienhund,
im Umgang mit Kindern und Tieren, in Alltagssituationen souverän.
Den viel beschriebenen "will to please" wusste sie gut zu verstecken.
Für eine Anfängerin nicht unbedingt die leichteste Aufgabe,
doch der Trost der Seminarleiter war uns immer gewiss "Durch diesen
Hund lernst Du viel!". Stimmt.
Erst bei der jagdlichen Arbeit zeigte sie eine begeisterte Bereitschaft
der Mitarbeit, ihre sehr guten Anlagen, ihr Vergnügen. Mascha war
sichtlaut jagend, auf Stöberjagden absolut bogenrein; sie begeisterte
so manchen Jäger für ihre Rasse, öffnete uns Reviere für
die weitere Ausbildung mancher Retriever.
Leider meinte sie in ihrer Freizeit, nach dem Lustprinzip verfahren zu
können, Spuren mit langer Ausdauer zu verfolgen. So blieb mir auch
diese Erfahrung "eines jagenden Hundes" leider nicht erspart.
Viele Ängste, Wut, Trainings mussten durchlebt werden; manch erfahrener
Ausbilder blieb ratlos zurück!
Trotz allem, ich verspüre eine tiefe Dankbarkeit, wenn ich sie hier
und heute "aufleben " lasse. Es waren wahrlich glückliche
Momente, wenn ich ihre freizügige Mitarbeit auf der Jagd und bei
Prüfungen erleben durfte, am Abend sie zufrieden neben meinem Sessel
lag.
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Es kann losgehen!
(Aische & Mascha,
Dana & Bunty) Foto: Christine Hartmann |
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