Wasserworking - Test - Aufgaben

unter realistischen Bedingungen


mit Angelika Theuerkauf

in Kevelaer




 

Eine unschöne Wetterprognose ließ großes Gepäck ( Wechselkleidung, Regenkleidung in aller Vielfalt ) ins Auto wandern und die Einstellung im Regen zu stehen war der Mitfahrer des Tages.


Doch es sollte ganz anders werden
Kalter Wind, blauer Himmel mit kleinen Wolkenbäuschchen und Sonne am Himmel war die Begrüßung.
Da Hundemenschen wohl auch immer viel Optimismus im Gepäck tragen war allen klar.....das Wetter hält, kein Gewitter, kein Dauerregen heute
Schau`n wir mal!
Gut gelaunt ging es dann ins Gelände; was sich von seiner sommerlichen Seite zeigte. Seen in den unterschiedlichsten blau - grün Tönen spiegelten uns aus weißem Sand entgegen, jeder hatte schnell einen Anflug von "Urlaub in DK oder einem anderen netten Küstenfleck"
Doch das sollte sich dann rasch legen, denn Angelika erklärte den Thementeil " realistische Bedingungen"
Die Spielregeln lauteten:

  • gestellte Wasser - WT - Aufgaben ( kein Trainingsaufbau ), aber natürlich notwendige Unterstützung um den Hund zum Erfolg zu bringen...negativ Erfahrungen sollte er hier auf keinem Fall machen.
  • Laut sein und andere Problemchen die sich evtl. zeigen würden, könnten an diesem Tage nicht beseitigt werden.
  • die Aufgaben würden teils mit Schuss erfolgen.
  • natürlich gäbe es eine Bewertung und Punkte!!!
( wie üblich pro Aufgabe 20 , 15 - wenn der Hund aus Sicherheitsgründen angeleint geführt würde)
  • 9 Aufgaben wären zu lösen
Und los ging`s!
Der Teich zeigte sich mit unterschiedlich hoher Sand-/Steinböschung, einem Schilfstreifen und darauf schwimmenden Entenschof vor dem Schilf
1. Aufgabe:
Hund wird ca, 2m vor dem sich bietenden Strand ab gesetzt, eine Markierung fällt mit Schuss ca. 20m ins Wasser, danach entfernt sich der HF ca. 20m auf dem Uferweg zum Richter.
Nach Freigabe wird der Hund zu sich gerufen und darf dann von dem neuen Punkt aus zum apportieren geschickt werden.

Da ich mir und Moses einen morgendlichen Einspringer nicht vergönnen wollte war er bei dem ersten Teil der Aufgabe angeleint. Er blieb schön sitzen, kam zu mir und nahm das Wasser, obwohl der Einstieg jetzt von einem kleinen Hügel runter ging sofort in direkter Linie an.
Leider stieg er am Ausgangspunkt aus, so dass der längere Rückweg dann doch von einem Schüttler begleitet wurde und wir hier von 15- 3 Punkte Abzug bekamen.

2. Aufgabe:
Doppelmarkierung - Land / Wasser, wobei zu erst die Landmarkierung geholt werden sollte.

3. Aufgabe:
2er Team steht dicht an der Wasserkante ( nur der arbeitende Hund ist un angeleint ), es fällt eine Markierung ins Schilf, eine auf die freie Wasserfläche mit Schuss, eine dritte wieder ins Schilf.
Erster Hund soll die Schilfmarkierung arbeiten, danach geht der andere auf die freie Wasserfläche.
Dann wird der Standort gewechselt und so mit auch die Aufgabenstellung.

Hier hat mir Moses sehr gut gefallen. Er hat schön Markiert, super die Richtung angenommen und war absolut still. Bis auf den ersten Schüttler= Punktabzug, hat er die Aufgabe schön gelöst.

4. Aufgabe:
Suche von mindestens 2 Dummies!
Von einem Wiesenhang ( ca, 15m mussten die Hunde in die Suche gehen ), das Suchengebiet war ein Teil des Schilfstreifens.

Moses nahm nach anfänglichem Blick auf das Wasser und die noch immer darauf dümpelnden Enten ( es waren lebende ), die Suche selbständig an.....doch der Blick kostete Punkte


Danach gab es einen Geländewechsel, eine neue Landschaft, hoher Berg mit weiter Sicht auf einen anderen See erschloss sich dem Wind gebeutelten Betrachter.
Hier stellte sich die 5. Aufgabe zur Lösung:
Am See, in einer geschätzten Entfernung von ca. 70-90m ( da waren wir uns alle nicht so ganz einig ) in der Senke viel eine Markierung mit Schuss in den seichten Uferbereich des Sees.
Diese Aufgabe flutschte nur so, Hund und Mensch hatten ihre Freude dabei.
Mein größter Spaß war den arbeitenden Moses aus der Ferne zu sehen, seine Schnelligkeit, seine Eleganz, seine Freude.
Punktabzug gab es natürlich auch, da Moses die Markierung leicht überlief, was unsere Freude aber nicht schmälern konnte

6. Aufgabe:
beschossenes Blind am Ufer ( ca. 70m entfernt ) mit Verleitung einer Wassermarkierung auf dem Rückweg.

Hier hatte Moses etliche Verleitpunkte & Schwierigkeiten zu überwinden, einmal durch mein schlechtes Handling ( ich hätte Ihn besser ausrichten " in den Wind setzen sollen", was ich auch versuchte, doch sein Poppes ging immer wieder leicht schräg hin zum Wasser und ich dann leider mit der Korrektur aufgegeben habe, war seine Angespanntheit doch sehr zu spüren und ich Sorge bekam vor einem vorzeitigen los schießen) ,den an der Wasserkante stehenden Helfer, dann starker Wind der ihn , da er zu dicht an der Wasserkante daher kam anfänglich nicht unterstützte.
Doch irgend wie kam das Dummy dann doch zu mir, natürlich mit einem Sprung ins Wasser hin zur fliegenden Verleitung. Zwar habe ich ihn mit etlichen Pfiffen wieder auf den Rückweg bekommen.....doch die Wassermarkierung habe ich ihn nicht arbeiten lassen, um klar für ihn zu machen Verleitungen werden missachtet.
Also purzelten nur so die Punkte davon, vor allem durch den nicht gearbeiteten zweiten Teil.

Aufgabe 7:

Dieser riesige Teich , bot sich in all seiner Länge wie Breite für eine schöne Doppelmarkierung, die aber jeweils in den oberen Teich ecken auf Land vielen.
H & HF standen dicht an der Wasserkante.
Erwünscht war hier natürlich die Annahme des Wasserweges zum Dummy und auch der Rückweg.

Moses begann mit einer Lösung auf dem Wasserweg, nach ca. 15m schwimmen war er wohl bei seinen Überlegungen, ( was man ihm gut ansehen konnte )nochmaligen abschätzen der Entfernungen ,( Wasserweg ca. 90m ) zu dem Ergebnis der Langsamkeit gekommen!!!!!!
nahm die Abkürzung über den näher zu erreichenden Landweg
Vor lauter Überlegungen / Entscheidungen hatte Moses leider die 2 Markierung nicht mehr auf seinem Schirm, so dass Helfer Hilfe not tat.

8. Aufgabe:
2er Walk up mit Drehung, eine Markierung viel hinter einem Busch ins Wasser, eine andere war eine weite Landmarkierung.
Beides hat Moses sehr schön gearbeitet, Punktlandungen.

9. Aufgabe:
4er Walk up...Standtreiben, in einer Entfernung von etwas 60m am Wasser entlang begann eine sehr steile Böschung ( ganz oben verlieg ein Förderband ), hier lagen Dummies zum apportieren bereit.
Spaß hat`s gemacht mit den Goldis, Lab und der Locke.

Kurzum, es war ein toller trockener Tag, der natürlich das ein oder andere Manko aufdeckte... den Spaß am gemeinsamen Tun aber nicht milderte und so sage ich allen Beteiligten für diesen schönen Tag, der trotz meinen Entscheidungen ( teils angeleint geführt, teils nicht die ganze Aufgabe gelöst ) uns einen 5. internen Platz ein brachte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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